Voice Over

Voiceover, Voice-Over, Off-Stimme oder doch Overvoice? In der Branche und auch unter Sprecherkollegen ist man sich über die korrekte Bezeichnung manchmal nicht ganz einig. Gemeint ist damit beim Film aber immer eine externe Stimme, die nicht direkt zu einer der Figuren im Bild gehört. Im engeren Sinn verstehe ich unter Voice-Over, die Stimme einer (meist fremdsprachigen) Person mit meiner deutschen Sprecherstimme zu überdecken. Die Herausforderung besteht hier darin, den Sprachrhythmus und die emotionale Tönung der Originalsprecherin dem Zuschauer dezent zu vermitteln, diese aber nicht zu imitieren.

Die Stimmen von Off-Texten wie sie in Reportagen, Dokumentationen und TV-Beiträgen eingesetzt werden, sind die Vermittlungsinstanzen zwischen Bild, Text und Zuschauer. Ihnen kommt zentrale Bedeutung zu, denn sie liefern immer auch eine Interpretation des Textes und der Bilder mit. Erst die gesprochene Stimme bewirkt bei diesen Formaten, dass die Geschichten darin lebendig werden und den Zuschauer direkt ansprechen. Abhängig vom Inhalt der Beiträge und dem Zielpublikum stellen sich hier ganz unterschiedliche Herausforderungen an eine Sprecherin.

Welchen Charakter die Voice-Over oder die Off-Stimme haben soll, ist daher von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Ganz nach Ihren Wünschen setze ich meine Stimme nach den jeweiligen Vorgaben ein und bringe auf Wunsch eigene Akzente mit ein. In diesem Bereich bin ich regelmäßig für Arte, 3Sat und das ZDF aktiv. Wenn Sie mich in einer aktuellen Produktion hören möchte, schauen Sie doch mal bei der Sendung „Menschen Hautnah“ vorbei: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/menschen-hautnah/video-liebe-inklusive-dates-mit-handicap—jill-tanja-und-jan-100.html

 

Hörbeispiele:

Voice Over, Arte „Kurzschluss“:

Voice Over, 3Sat, Kind:

Doku, WDR „Hautnah“: